Produkte und Warengruppen

Der Markterfolg der OPST GmbH wird durch die tägliche „Abstimmung im Supermarkt“ durch die Konsumenten ebenso unterstützt wie durch internationale Zertifizierungen – z.B. GLOBALGAP, ISO 9001:2000, BRC etc.

Grundlage dafür ist eine innovative Produktpolitik, die sich an den Markterfordernissen orientiert und der Qualitätssicherung höchsten Stellenwert einräumt.

Die Kernpunkte der OPST-Produktpolitik sind:

  • einheitliche Sortenpolitik, Sortenentwicklungen
  • einheitliche Qualitätsstandards, einheitliche Produktionsrichtlinien
  • umfassendes Qualitätsmanagement (GLOBALGAP, BRC und ISO)
  • fundierte Ernterichtlinien
  • klar definierte Übernahme- und Einlagerungskriterien
  • gemeinsame Spezifikationen für Lagerung, Sortierung, Verpackung
  • sorgfältige Übernahme- und Abgangskontrollen

 

APFEL

Bei „frisch-saftig-steirisch“-Äpfeln hat der Konsument wahrlich die Qual der Wahl, denn das Sortenangebot ist groß und vielfältig.

Neue Sorten, die zur Auspflanzung in der Steiermark in Betracht gezogen werden, durchlaufen eine vierjährige Sortenprüfung. In diesem Zeitraum wird jede neue Sorte auf alle relevanten Eigenschaften bezüglich Produktion, Lagerung und Vermarktung geprüft.

Derzeit teilen sich Golden Delicious, Gala, Jonagold, Idared, Elstar, Kronprinz Rudolf sowie die beiden neuen Sorten Braeburn und Fuji den Markt.

 

Lesen Sie mehr über unsere verschiedenen Sorten unter "Der Apfel"

BIRNE

Die Birne (lat. Pyrus communis) gehört zur Familie der Rosengewächse. Durch die starke Orientierung der Produktion an den Apfel ist der Birnenanbau in der Steiermark in den letzten Jahren zurückgegangen.

Einzelne Qualitätsprojekte mit dem Lebensmittelhandel sollen jedoch neue Anreize zur Anpflanzung von Birnenanlagen schaffen. Die besten Voraussetzungen, tiefgründige, humose, sandige Lehmböden bietet die südöstliche Steiermark.

Dort ist das warme Klima verantwortlich für den feinen Geschmack der Tafelbirne, der nur dann höchste Qualitäten erreicht, wenn in den Monaten vor der Ernte sehr warme Temperaturen herrschen.

Die sorgfältige Selektion der Sorten und des Pflanzmaterials garantiert darüberhinaus qualitativ hochwertige und geschmackvolle Birnen.

Birnenplantagen werden durchwegs als einreihige Spindel erzogen. Die das ganze Jahr hindurch von unseren Obstproduzenten liebevoll gepflegten Birnenplantagen sind auch ein Teil des so einzigartigen Landschaftsbildes der Süd- Ost und Weststeiermark.

Die wichtigsten Sorten sind: Williams Christ, Packhams und Kaiser Alexander.

Williams Christ

Herkunft: Zufallssämling 1770 in Aldermaston (England) entdeckt.

Frucht: Mittelgroß bis groß, birnen- bis glockenförmig mit glatter, leicht buckelig/höckeriger Schale, grünlich bis goldgelb gefärbt.

Geschmack: Sehr saftige und geschmackvolle, süßlich/würzige Tafelbirne mit einem eigenen, edlen Aroma.

Reifezeit: Mitte August


Vermarktungssaison: August bis November

Empfehlung: Hervorragende Tafel-, Konserven- und Brennbirne

Kaiser Alexander (Bosc`s Flaschenbirne)

Herkunft: 1793 als Zufallssämling in Apremont (Frankreich) entdeckt und ab Beginn des 19. Jahrhunderts als Kaiser Alexander verbreitet.

Frucht: Mittelgroße, keulen- bis flaschenförmige, oft dickbauchige Frucht mit grünlichgelber Schale, die sortentypisch zimtbraun berostet ist.

Geschmack: Halbschmelzendes, feinkörniges, saftiges Fruchtfleisch mit einem angenehm süßen, würzigen Aroma.

Reifezeit: Anfang bis Mitte September


Vermarktungssaison: Bis Februar

Empfehlung: Ausgezeichnete Dessertfrucht

Conference

Herkunft: Zufallssämling der Sorte Leon Leclerc de Laval, seit 1864 verbreitet.

Frucht: Mittelgroß bis groß, länglich, flaschenförmige Frucht. Grüngelb gefärbte Schale mit sortentypischen, flächigbräunlichen Rostflecken.

Geschmack: Gelblich bis orangerosa gefärbtes, saftig schmelzendes, süßlich aromatisches Fruchtfleisch.

Reifezeit: Anfang September

 

Vermarktungssaison: Bis Februar

Empfehlung: Genuss- und Dörrbirne

Gute Luise

Herkunft: 1778 als Zufallssämling in Avranches (Frankreich) entdeckt.

Frucht: Klein bis mittelgroße, länglich geformte, kelch- bis mittelbauchige Birnensorte. Die Schale ist glatt und trocken. Zunächst dunkelgrün, bei Reife gelblichgrün, färbt sie sonnenseitig verwaschen braun bis purpurrot ein.

Geschmack: Feinzelliges, saftiges Fruchtfleisch, süßschmelzend, mit kräftigem, typischen Birnengeschmack.

Reifezeit: Anfang bis Mitte September


Vermarktungssaison: Bis Dezember/Jänner

Empfehlung: Gute Genuss-, Dörr- und Brennbirne

Alexander Lucas

Herkunft: 1874 erstmals von einer Baumschule in Orleans (Frankreich) benannt und verbreitet.

Frucht: Große bis sehr große, kegelförmige und etwas bauchig, klobig wirkende Birnensorte. Die Schale ist glatt, grün bis graugrün und färbt zur Reife gelblich ein.

Geschmack: Grobkörnig und bröckeliges Fruchtfleisch, saftig, süßsäuerlich mit einem zarten Birnenaroma.

Reifezeit: Ende September, Anfang Oktober


Vermarktungssaison: Bis Februar

Empfehlung: Tafel- und Kompottbirne

ZWETSCHKE

Die Urheimat unserer heutigen Zwetschke liegt im Vorderen Orient. Von den Römern im nördlichen Europa verbreitet – wird sie heute in allen Erdteilen kultiviert.

Durch Kreuzung ist im Laufe der Jahrhunderte eine beinahe unüberschaubare Sortenvielfalt entstanden.

Die Zwetschke (P. domestica subsp. Domestica) gehört zu der Familie der Rosengewächse und ist eine Unterart der pflaumentragenden Gewächse.

Im Gegensatz zur echten Pflaume ist die Zwetschke länglich, hat immer eine dunkelblaue Farbe und lässt sich leicht vom Kern lösen.

Zwetschken verdanken ihre charakteristisch blaue Farbe dem in der Schale enthaltenen sekundären Pflanzenstoff Cyanidin - der Standort und das Klima hingegen sind die ausschlaggebenden Faktoren für Größe und Geschmack.

Wichtigste steirische Sorten: Cacak`s Schöne, Bosnische, Pitestean, Elena, Top Hit.

BIO-PRODUKTE

Auf vielfachen Wunsch der Konsumenten und des Lebensmittelhandels hat die OPST GmbH im Jahr 2004 mit der Produktion und Vermarktung von Bio-Äpfeln begonnen.

Zur Zeit beträgt der Anteil zwar nur 2 Prozent unserer Gesamtproduktion, aber dieser soll in den kommenden Jahren stetig ausgebaut werden. Der biologische Anbau ist arbeits- und zeitintensiv, weil Unkrautbekämpfung und Pflanzenversorgung mehr Zeit beanspruchen.

Auch der Ertrag pro Hektar ist deutlich geringer, was dazu führt, dass die Ware im Allgemeinen etwas teurer ist.

Obstproduzenten, welche sich für den biologischen Anbau entscheiden haben, nutzen nur natürliche Grund- und Hilfsstoffe. Das bedeutet beispielsweise, dass sie nur natürlichen Dünger und biologischen Pflanzenschutz einsetzen. Der bekannteste Bio-Apfel ist der Topaz.

Bio-Apfel

Im Bereich Bio-Apfelproduktion setzen die österreichischen Bio-Produzenten auf die Sorte Topaz. Die Mittelgroße bis große, kugelförmige Frucht besitzt eine gelbliche Grund- und gelborange bis orangerot marmorierten Deckfarbe. Sie besticht durch ihr festes, saftiges Fruchtfleisch mit einem angenehm, süß-saurem Aroma.

 

 

 

Bio-Birne

Im Bio-Birnenanbau konnten durch gezielte Auspflanzungen der Sorte Uta und die konsequente Arbeit der letzten Jahre, qualitativ und geschmacklich ausgezeichnete Produkte erzeugt werden.

Die Birnensorte Uta besticht durch hervorragende geschmackliche Eigenschaften. Sie ist saftig, aber bissfest, zart schmelzend und hat ein sehr kräftiges, angenehmes Aroma.

04.02.2010

Frisch verliebt in Berlin

Berlin (4.2. 2010) – frisch-saftig-steirisch und EVA Apples from Austria auf der Fruit Logistica 2010